|
|
|
Ein paar Gedanken über den üblichen Bericht hinaus hier: steigende Rentenbeiträge, trotzdem Armut im Alter; Kürzungen im Sozial- und Gesundheitsbereich, der Trend zur Privatisierung: Zum Teufel mit der Solidarität; Steuerabschreibungen für Großverdiener; Arbeitslosigkeit: Wann erreichen wir die 5 Mio.-Grenze offiziell (inoffiziell vielleicht 10 Mio?)? Die Börsenwerte auf der anderen Seite wachsen stetig, die kleinen Einbrüche sind zu vernachlässigen. Ja, ja der Mehrwert: das Kapital hat sich lange der arbeitenden Bevölkerung entledigt; Eurofighter und Elchtest - Weltbilder kippen; Mobilitätswahn, Verkehrschaos und dessen Folgen....
Wer kann da noch einen Blick über den Tellerrand wagen?
Uganda: Das angebliche Vorzeigeland in Ostafrika mit prosperierenden Wirtschaftsdaten, aber wer kommt in deren Genuß? Politische Stabilität im Zentrum - Unsicherheit in den Grenzgebieten; Altersversorgung war noch nie sicher und wird es in absehbarer Zeit auch nicht werden; eine minimale medizinische Versorgung ist für den größten Teil der Bevölkerung kaum bezahlbar, auch wenn sich die vielen Entwicklungshilfeorganisationen in Kampala auf den Füßen stehen; Infektionskrankheiten, Malaria, Aids als Hauptodesursachen; Arbeitslosenstatistiken gibt es nicht, die nationale Ökonomie wird mittlerweile vom informellen Sektor bestimmt (d.h. kein Arbeitsschutz, keine soziale Absicherung, ...); weitere Verschlechterung der "terms of trade" ... hohe Zölle auf Fahrräder, Steuerbegünstigungen für Autos, Mobilität als Privileg der Besserverdienenden.... .... trotz allem.
|