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| Zur Frage, was sich seit dem letzten
Jahresabschlußinfo hier in Deutschland an Wichtigem getan hat, folgendes: Anträge:
Projektinfos:
Beide Praktikanten mußten ihr Praktikum aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig beenden, somit wurden deren Aktivitäten „Fahrradförderung für Kinder in Schulen“ und das Voranpuschen der Aktion „Senkung der Steuern auf Fahrräder“ ein stückweit auf Eis gelegt. Der nächste Praktikant, der Mitte Juli fuhr, hat u.a. das Thema „die (so überhaupt vorhandene) Bedeutung des Fahrrades für ugandische und ausländische NGOs (Nichtregierungsorganisationen) in Uganda selbst. Jürgen Perschon, der bereits 1997 im Rahmen seiner Staatsprüfung fürs Lehramt eine wissenschaftliche Studie mit dem Thema „Sozialgeographische Untersuchung zum Einsatz des Fahrrades als Verkehrsmittel in ländlichen Räumen von Uganda“ schrieb, plant nun seine Doktorarbeit dem Thema Fahrrad zu widmen. Da wir, oft nicht ganz ohne Bauchschmerzen, Kontakte zu den großen Entwicklungs-organisationen haben, für die solch wissenschaftlichen Studien von grundlegender Bedeutung zu sein scheinen, es auf diesem Gebiet kaum oder keine Studien gibt, kann solch eine Arbeit mit dem Schwerpunkt „Fahrrad“ von sehr großer Bedeutung werden. Allerdings sind wir uns fast sicher, daß sich durch eine noch so aussagekräftige Arbeit die Autozentriertheit der Entwicklungshilfeorganisationen nicht ändern wird. Wir werden Jürgen hier nach unseren Möglichkeiten unterstützen; allerdings liegt es nicht in unserer Hand, ob sich Sponsoren finden, die dieses Unternehmen erst möglich machen können, schließlich müssen 2 Jahre finanziert werden. Übrigens an der Brief- bzw. Fax-Aktion an den Präsidenten Ugandas mit der Aufforderung die Steuern bei Fahrrädern zu senken, beteiligten sich ca. 100 Leute von Ihnen, den LeserInnen dieses Infos. Ein herzliches Dankeschön und wir bleiben da weiter am Ball. (Bisher hat sich natürlich noch nichts geändert). Seit März diesen Jahres ist Richard in Uganda ausgestattet mit
Computer und Software. Von tatkräftig uns unterstützenden Personen
hier in Deutschland organisiertem und kostenfrei zur Verfügung gestelltem
Computer und Monitor mußte wir lediglich noch ca. 600 DM beisteuern,
damit das „Teil“ in Uganda bisher (teu-teu-teu) super läuft. Nicht
zuletzt der Transport nach Uganda wurde durch die Tatkraft zweier unerschrockenen
z.T ugandaversierten Frauen zu einer Leichtigkeit. Richard erleichtert´s
nun besonders seine Buchhaltung und die Antragstellungen.
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