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10 JAHRE SCHON... Jahresabschlußinfo 2000 |
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von in Wir haben heuer ein kleines Jubiläum zu feiern, Jugendhilfe Ostafrika gibt es seit 10 Jahren. Was überhaupt nicht so geplant war (ursprünglich sollte alles höchstens ein oder zwei Jahre laufen), hat sich zu einer ziemlich erfolgreichen Geschichte entwickelt. Es war mühsam, die Arbeit immer nebenher und ehrenamtlich zu organisieren. Immer wieder waren wir dran, die Sache aufzuhören und haben doch wieder ein Jahr weitergemacht. Heute sind wir froh drum, wenn wir uns anschauen, was in Uganda von Ihren Spenden und von Zuschüssen alles aufgebaut und geleistet werden konnte. Die Idee der Fahrradpatenschaften, wie sie vor 8 Jahren von Hannes Schindler eingebracht wurde, ist heute ziemlich bekannt. Sogar das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg sowie aktuell das BMZ erkennen den Nutzen der Fahrradförderung an, indem uns Anträge bewilligt wurden. Es ist mit Sicherheit auch immer wieder einiges schief gelaufen, das Auskommen der wenigen Aktiven war zeitweise mehr als krisengeschüttelt, aber... es läuft immer noch und so wie es aussieht, wird es auch wohl noch etwas weiter gehen und das mit tatkräftigen Unterstützern wie z.B. dem ADFC. Stellvertretend sei die tolle Kooperation mit dem ADFC-Bundesverband erwähnt, der uns immer wieder zur Seite steht und uns u.a. durch einen Spendenaufruf in der "Radwelt" vor einem Jahr 60.000 DM an Spenden bescherte. Auch finden immer wieder Veranstaltungen von ADFC Kreis- oder Landesverbänden mit sehr engagierten Mitgliedern statt, die das Ziel haben, die Idee zu verbreiten und uns zu fördern. DANKE dafür! Aktive in ganz Deutschland: Immer wieder machen wir auch die Erfahrung, dass Einzelpersonen aktiv werden und für die Jugendhilfe einiges auf die Beine stellen, sei es mit unserer Ausstellung oder mit Diavorträgen, zu denen wir die Bilder stellen. Diese Aktionen schlagen sich nicht zuletzt auf dem Konto nieder. Auch diesen ein herzliches Danke! BMZ-Zuschuß: Nun ist es dieses Jahr wahr geworden. Das BMZ bewilligte einen Zuschuß mit Gesamtvolumen von knapp 100.000 DM (mit einem Eigenanteil von 20% JuHi und 10 % BSPW) für ein Fahrrad-Kreditschema, das in Uganda erarbeitet wurde (weitere Ausführungen hierzu in dem Uganda-Teil). Wissenschaftliche Begleitung: Unsere Arbeit wird ja seit einiger Zeit wissenschaftlich begleitet, nun liegt die Doktorarbeit des Geographen Jürgen Heyen-Perschon mit dem Titel "Nichtmotorisierte Transportmittel und ihr Einfluss auf die wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen in Afrika" vor. Die empirische Untersuchung zur Kosten-Nutzen-Effizienz der Fahrradnutzung in ländlichen Haushalten in Uganda dürfte die letzen Zweifler überzeugen, wie wichtig das Transportmittel Fahrrad ist. Velo Mondial in Amsterdam: Die Parlamentarierin Christine Mwebesa und Justin Ojambo aus Uganda haben an der Weltfahrradkonferenz teilgenommen. Sie haben unsere Arbeit in Diskussionsveranstaltungen vorgestellt und wichtige Werbung für PABIC (s.u.) gemacht. Bicycle-Ambulances: Auf Anregung von Jürgen Heyen-Perschon und Christine Mwebesa möchten wir auch Patenschaften für Fahrradambulanzen anbieten, das sind Fahrräder mit Anhängern, in denen kranke Personen transportier werden. Die Anhänger können in der Werkstatt von BSPW gebaut werden und kosten 350 DM. Wer solch eine wichtige Hilfe für die Gesundheitsversorgung auf dem Land finanzieren will, spendet auf das übliche Konto und gibt neben der Adresse bei Verwendungszweck noch AMB an. Situation des Vorstandes und der Geschäftsstelle: Nun gab es 2000 bei den Aktiven und VorständlerInnen wieder Kinder, die viel Zeit brauchen und die Vereinsarbeit oft in die späten Abendstunden verdrängen. Wir bitten, es uns nachzusehen, wenn Spendenquittungen nicht gleich zugestellt werden oder wenn Aktualisierungen auf der Homepage auf sich warten lassen. Wir freuen uns über jeden Hinweis zur Verbesserung unserer Arbeit. FABIO UND PABIC: Der Fahrradmissionar und Nachwuchsentwicklungshelfer Andreas Woll vom DED unterstützt FABIO (First African Bicycle Information Office) für ein Jahr bei der Vorbereitung der großen Panafrikanischen Fahrradkonferenz (PABIC) 2001. Dank seines technischen Know-hows ist FABIO nun per mail unter fabio@source.co.ug erreichbar. Weitere Infos dazu unten. Damit unsere Arbeit auch so erfolgreich weitergehen kann, brauchen wir natürlich Spenden für Fahrräder in Uganda: Kto. 10 323 70 12 bei der Sparda-Bank Baden-Württemberg, BLZ 600 908 00. Bitte bei "Verwendungszweck" Ihre Anschrift angeben, damit wir die Spendenquittungen zustellen können. Projekt Morence Mpora Ein Jahr ist es jetzt her, dass ich zusammen mit Michael Rau für zwei
Wochen im Projekt Morence Mpora gelebt habe. Ich freue mich, dass wir
dabei erfahren konnten, wie gut sich dieses Projekt durch unsere finanzielle
Unterstützung entwickelt hat. Das Wichtigste ist, dass die Kinder gesund
sind, zu essen und trinken haben und in die Schule gehen können, was bei
dem Elend, das ich dort hinten im Westen gesehen habe, nicht selbstverständlich
ist. Gut für uns auch, diese Freude und Dankbarkeit zu spüren. Morence
dehnt die Landwirtschaft immer mehr aus: sie pflanzen Hirse, Mais, Kassava
und Kartoffeln an, haben einen Fischteich, so dass es ab und zu auch Fisch
zu essen gibt und Rinder zur Fleischernährung. |