JAHRESABSCHLUßINFO
1999

 
... zuerst eine Bitte: Gebt das Jahresinfo weiter, kopiert es, legt es aus, veröffentlicht Auszüge in anderen Publikationen.
Das Projekt ist es wert, noch bekannter zu werden!


Vorneweg ein paar Infos vom Vorstand:

Dieses Jahr war geprägt vom Ausbau im Projekt in Uganda, der Umzug in die größere Werkstatt ging zu Beginn des Jahres über die Bühne, in der Stadt Jinja wurde FABIO (First African Bicycle Information Office) mit Unterstützung des DED Uganda eröffnet. Details dazu in Richard´s Bericht...

Die Fundraising-Tour durch Deutschland und England war für den Leiter des Projektes in Uganda, Richard Kisamadu v.a. wegen dem Engagement der Einladenden ein voller Erfolg. Bei der anstrengenden Tour vom April bis Juni 99 wurde Richard von den GastgeberInnen gehegt und gepflegt, so daß er den Marathon überstehen konnte.
BILANZ: Viele wichtige Kontakte, endlich persönliches Kennenlernen und fast ein Container Räder kamen an Spenden zusammen
(über 40.000 DM). Die Teilnahme an der Velo-City in Graz und an den Jubiläumsfeiern des ADFC waren weitere Höhepunkte der Reise, die vom ADFC Bundesverband finanziert wurde.

Brandheiß: Tolle Resonanz auf unseren Artikel "Weihnachten ein Fahrrad schenken...in Afrika", der in der ADFC-Radwelt im November erschien: 150 Räder innerhalb von vier Wochen! Und es geht weiter... Weiteres: Bei der Jahreshauptversammlung von Jugendhilfe Ostafrika im Juni wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Nun kann das zehnte Jahr des Vereins kommen...

 


ANTRÄGE:

Dieses Jahr haben wir keine öffentlichen Gelder zur Finanzierung von Rädern lockermachen können, die privaten Spenden reichten aber für die Finanzierung von ca. 500 Rädern.
Ein EU-Antrag auf Räderfinanzierung steckt seit über einem Jahr in Brüssels Mühlen fest, es ist unwahrscheinlich, daß je darüber entschieden wird...
Ein BMZ-Antrag auf Kreditfinanzierung von Rädern wurde zurückgestellt, er muß überarbeitet werden und ein ausführliches Konzept vorgelegt werden. Wir stehen dem Kreditsystem nach wie vor mit gemischten Gefühlen gegenüber, aber die entwicklungspolitischen Leitlinien sehen fast keine Zuschußfinanzierung mehr vor. Räder auf Kredit zu vergeben und die Raten einzutreiben bedeutet viel Verwaltungskram für eine Selbstverständlichkeit: den Zugang zu einem angepaßten Transportmittel als Instrument zur Verbesserung des Lebensstandards.
Bei UNIFEM Deutschland haben wir uns anläßlich einer Preisverleihung für innovative Frauenprojekte präsentiert.


PLÄNE: Noch immer geistert die Idee des PABIC (Pan African Bicycle Congress) durch unsere Briefe, doch mangels Finanzierung wird es wohl 2000 nichts... Wie wär es mit einer Stiftung "Räder für Afrika"?


EINE BITTE ZUM SCHLUSS:

Es herrscht ein immenser Bedarf an Fahrrädern, hat das Projekt ca. 5000 Bewerbungen auf Räder vorliegen, die positiv beschieden wurden, aber nicht bedient werden können, weil die Spendengelder nicht ausreichen. Sprecht Freunde und Bekannte an, ob sie nicht auch ein Rad sponsern wollen... ...manchmal wünschen wir uns für den Verein eine kleine Erbschaft oder eben Leute die für stiften... Grüße, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins nächste Millenium wünscht Jugendhilfe Ostafrika e.V.

 


Projekt von Morence Mpora

Infos von Christa: Das Waisenkinderprojekt von Morence Mpora wächst und gedeiht weiterhin. Die Kinder und Jugendlichen erhalten von uns vor allem Unterstützung zum Schulgeld, das zwischen 45 und 150 US$ pro Semster liegt.

Wenn man bedenkt, daß ein Familienvater zwischen 15 und 40 US$ im Monat verdient, ist das recht hoch. Außerdem geben wir Zuschuß zur medizinischen Versorgung. Mehr können wir im nächsten Bericht mitteilen, da Christa Frei und Michael Rau vom 3.-23.12. in Uganda sind. Wer genauere Mitteilungen über das Projekt möchte, kann gerne bei Christa anrufen. Tel und Fax 0721-578564.

Weitere Spenden sind natürlich erwünscht. Derzeit bekommt Morence ca. 9000,- DM im Jahr überwiesen.
Weitere 3000,- DM gehen an Schüler in Jinja.

Wir danken allen SpenderInnen.

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