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Christas Kurzbericht zum Projekt ‘Rural Family Morence Mpora‘ (ENDE 2002) Ich stehe mit Morence in schriftlichem Kontakt. Es ist ihm wichtig - und er hat es mehrmals betont - allen Spendern für das Kinder- und Jugendlichenprojekt sehr herzlich zu danken. Zitat: "we once again appreciate for your donations which have enabled us to make our children advance in their education." 80 Schüler können für das von uns gespendete
Schulgeld zur Schule gehen: 32 Kinder gehen z.Zt. in die erste Schulphase, ähnl. unserer Grundschule, 40 Schüler sind in weiterführenden Klassen, die anderen 8 sind - vergleichbar mit unserem System - in "Fach(hoch)schulen". Mittlerweile gibt es bereits Schulabgänger: 1 Zimmermann, 1 Baumeister (Architekt), 2 Lehrer und 1 "Prediger"(bei uns: Diakon). Sie sind im Projekt behilflich, arbeiten aber außerhalb. Weitere Spendengelder fließen in die Medizin. Morence schreibt immer wieder, daß Malaria am Hof auftritt, Grippe, vor allem verbunden mit starken Hustengeschichten und Würmer. Wenn eines der Kinder sehr krank ist, kann er es - durch unsere Unterstützung - in ein größeres Hospital in Fort Portal (dem nächst größeren Städtchen) geben. Landwirtschaft ist ein Schwerpunkt am Hof; allerdings
sehr abhängig vom Wetter (Regenzeit und größte Hitze).
Gepflanzt sind Bohnen, Bananen, Korn, Cassava (eine sehr mineralhaltige
Wurzel) Kartoffeln u.ä.; ein angelegter Fischteich scheint gut
zu funktionieren und Erträge für die eigene Ernährung
zu bringen; ebenfalls gibt es Milch und etwas Fleisch von den Kühen
(2 oder 3 - oft stirbt ein Tier). Die Erträge decken einen großen Teil des Bedarfs der Bewohner des Hofes und - wie es in Uganda üblich ist - natürlich auch der "Verwandten" ab. Mittlerweile kann auch schon etwas verkauft werden; von diesem Ertrag werden dann landwirtschaftliche Geräte gekauft, Reparaturen vorgenommen, etc.. Der große Wunsch ist, etwas mehr Touristen bewirten zu können. Morence "träumt" von Tourismus; weshalb ich auch an dieser Stelle in dieser Hinsicht auf das Projekt aufmerksam machen möchte. Mir bleibt jetzt auch, euch herzlich zu danken für die Unterstützung. wir können jeden Cent gebrauchen, da die Schüler älter werden und sich dadurch das Schulgeld erhöht; ebenfalls die medizinische Versorgung. Außerdem würde ich gerne dem Projekt den Umgang mit Sonnenenergie oder Biogas angedeihen lassen. Sollte jemand von euch bereit sein, Lust und die Energie haben, ähnliches den Leuten zu zeigen, können wir das technische Material finanziell übernehmen. Ich bin auch mit EG-Solar in Altötting in Kontakt und übermittle Morence deren Adresse in Kampala. Aber - wie gesagt - Berater vor Ort wären nötig (allerdings können wir keine finanziellen Zuschüsse für Flug und Aufenthalt geben). Mit Fragen können Sie sich gerne an mich wenden:
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