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>....Nach nunmehr drei Jahren nach den schrecklichen Massakern hat sich
das Alltagsleben in Rwanda längst wieder normalisiert, auch wenn es
hier und da natürlich noch einige Schwierigkeiten gibt. Viel ist äußerlich
von den Zerstörungen nicht mehr zu sehen.
Markus Hahn war von Dezember 1996 bis April 1997 im Jugenddorf in Musha, um dort v.a. eine Fahrradwerkstatt aufzubauen und einige Jugendlichen in Sachen Fahrradreparatur auszubilden. mit seinem Tun ist nun die Grundlage gelegt, um auch in Rwanda ein "bicycle sponsoring project" aufzuziehen, wie es schon seit Jahren in Jinja läuft. Der Fahrradbedarf ist in Rwanda noch ziemlich groß; zumal mensch in Rwanda bei weitem noch nicht so viele Räder sieht, wie beispielsweise im Nachbarland Uganda. Auch wenn Radfahren in Rwanda aufgrund der sehr hügeligen Landschaft ziemlich erschwert ist, kann mit dem Rad täglich mehrere Stunden Arbeitszeit eingespart werden und ist somit eine große körperliche Entlastung, da nicht mehr soviel auf dem Kopf transportiert werden muß. Nun wird Mitte August 1997 Hannes Schindler, Gründer der Fahrradidee und ehemaliges langjähriges Mitglied der jugendhilfe ostafrika e.v., sich für längere Zeit im Jugenddorf in Musha aufhalten, um sich u.a. auch um die Fahrradbelange zu kümmern. die Arbeit vor Ort wird also auch nach Markus weiter gehen. Wer noch nähere Informationen zum Projekt Musha, Rwanda haben möchte, wende sich bitte an uns |