Lesen Sie ihren Bericht:
Wegen der Wahlen im Januar 2026 habe ich meinen Besuch in Uganda in den März verschoben. Rund um die Wahlen und besonders in der Zeit danach ist es in Uganda unruhig, weil die oppositionellen Parteien mit dem offiziellen Wahlergebnis aus gutem Grund nicht zufrieden sind. Auch wurde wie in den Jahren vorher das Internet abgestellt, damit sich die Informationen über Unruhen nicht so leicht verbreiten können.
Wie erwartet hat Museveni die Wahl wieder mit großer Mehrheit gewonnen!
Die Kinder und Jugendlichen der Rural Family und die Familie Mpora haben mich gewohnt gastfreundlich aufgenommen.
Derzeit leben ca. 50 Kinder und Jugendliche am Hof. Sie sind gut untergebracht und in die täglichen Arbeiten eingebunden, wenn sie von den Schulen zurückkommen. Diese Arbeiten sind hauptsächlich das Helfen beim Zubereiten des Abendessens und die Reinigung der Schlafräume.
Aber auch die Freizeit kommt nicht zu kurz. Fußball und Volleyball stehen hoch im Kurs. Am Sonntag wird die Bibliothek geöffnet, in der es auch sehr beliebte Spiele gibt. Vor allem die älteren Mädchen kommen gerne zum Lesen.
Bei meinem Besuch der Kisanga Valley Primary School stellte sich heraus, dass die Schule zu diesem Zeitpunkt keinen Schulleiter hatte. Lucky und Tom, headteacher und deputy headteacher, hatten die Schule nach Querelen verlassen..
Bei der ersten Lehrerkonferenz schlug Morence zu meinem großen Erstaunen vor, den neuen Schulleiter aus dem Kollegium zu wählen! Vier Kollegen – alle männlich – bewarben sich.
Der erste Wahldurchgang offenbarte, dass zwei Kandidaten je 4 Stimmen, die anderen je 2 Stimmen erhalten hatten. Im zweiten Wahlgang ging dann der neue Mathematiklehrer Derrick als Sieger hervor. Die ganze Prozedur hatte 2 Wochen gedauert und war von lebhaften Diskussionen geprägt.
Auf dieser Ebene haben sich also schon demokratische Prinzipien durchgesetzt!
Es bleibt zu wünschen, dass der neue Schulleiter eine glückliche Hand mit den SchülerInnen, dem Kollegium und im Verhältnis zu Morence hat.
Mein Besuch in der Moons Secondary School offenbarte erneut, dass die Schule dringend renoviert und erweitert werden muss. Die Klassenzimmer sind in einem erbärmlichen Zustand. Trotzdem ist die Schule akademisch sehr erfolgreich! SchülerInnen kommen von weit her, um unterrichtet zu werden. Der Bedarf an Internatsplätzen ist hoch. Die Gebäude, in denen die SchülerInnen während der Schulzeit wohnen, sind grenzwertig was ihre Ausstattung anbetrifft.
Bei meinem Gespräch mit Egson, dem Schulleiter, überreichte mir dieser eine lange Liste mit Wünschen. Den Wunsch nach Bällen und Volleyballnetz konnte ich vor Ort erfüllen.
Ich wünschte, wir könnten Morence bei der Renovierung und Erweiterung dieser erfolgreichen Schule unterstützen.
Auf der Liste der von Jugendhilfe Ostafrika unterstützten Jugendlichen befinden sich derzeit 12 Jugendliche, die ein Studium oder eine Ausbildung begonnen haben. Dies stellt uns vor große finanzielle Herausforderungen. Wir sind aber der Meinung, dass zur Ausbildung ein Berufsabschluss gehört, wenn der /die Jugendliche dies wünscht und geeignet ist.
- Wahlplakat
- Kochvorbereitung
- Hausaufgaben
- Bügeln
- In der Bücherei 1
- In der Bücherei 2
- Leitungsteam der Kisanga Valley Primary School
- Neue Bälle für die Moons Secondary School
- Klassenzimmer in der Moons
- Bälle für die Grundschule
- Besuch bei Kato, der Elektriker wird











